Pausen erhöhen die Aufmerksamkeit


Regelmässige Pausen sind wichtig

Innerhalb eines arbeitsreichen Tages haben auch entsprechende Pausen eine wichtige Bedeutung. Man kann nicht den ganzen Tag die Spannung aufrecht erhalten, die im Außendienst beim absolvieren von Kundenterminen nötig ist, um den Gesprächsfaden am laufen zu halten.



Ausgeruhtheit ist bei Gesprächskontakten unabdingbar

Wie erreicht man dies am besten? Nun dadurch, dass man trotz Terminstress von bis zu 20 - 30 Kundenkontakten pro Tag einen entspannten und ausgeruhten Eindruck hinterlässt. Denn wie wir wissen, wird demjenigen eher Vertrauen entgegengebracht, der vermitteln kann, sich umfänglich und uneingeschränkt nur um diesen einen Kunden zu kümmern, mit dem man gerade am gleichen Tisch sitzt, unabhängig davon, wie viele Termine man im Außendienst Tag für Tag zu absolvieren hat.


Denn so haben viele Kunden einfach die intuitiv von ihrem Unbewussten eingeforderte Bestätigung, dass sich in diesem Moment alles um sie dreht und ihre gerade getätigte Investition in Form des Auftrages bereits beginnt, sich zu rentieren. Soviel zur Kundenpsychologie - die übrigens auch selbst bei denen einsetzt, die solche Wirkmechanismen aus ihrer eigenen Tätigkeit kennen müssten. Man kann sich dem also nur schwer bis gar nicht entziehen.

Mittags herunterschalten und zurückziehen

Wie hinterlasse ich nun einen entspannten Eindruck? Ganz einfach, indem wir Pausen einlegen. Klingt einfach, ist doch schwer - aber eigentlich nicht wirklich. Eine erste Prämisse sollte sein: ein kurzes Mittagsnickerchen im Auto erholt unseren Körper ungemein. Dadurch wird unser Körper heruntergefahren und Stress abgebaut. Also, ideal wäre ein schattiger Parkplatz, wo etwas Ruhe herrscht und auf dem man ungestört 10 bis 15 Minuten völlig abschalten kann. Und zwar so, dass man auch wirklich nicht erreichbar ist.

Weder durch ungestörte Beobachter, die das eigene, schlechte Gewissen ob dieses " Frevels" aktivieren könnten und auch dadurch, dass man das Handy oder Smartphone ebenfalls ausschaltet. Punkt. Dadurch erreicht man, dass das Herz langsamer schlägt, die Atemfrequenz niedriger wird sowie der Blutdruck und die Körpertemperatur absinken. Dies, und nur dies, sind nun mal die Reaktionen unseres Körpers, wenn ihm seine Sensoren Ruhe, Entspannung und ein wirkliches Päuschen melden - alles andere wäre Selbstillusion und Selbsttäuschung

Eigenen Biorhythmus kennen und beachten

Dadurch erreichen Sie, dass Sie wieder nach einer kurzen Zeit leistungsfähiger und fitter sind, als Sie es waren. Der Effekt hält denn auch noch sehr lange vor, dies richtet sich auch ein wenig nach unserem speziellen Bio - Rhythmus, den jeder für sich erkunden kann bzw. kennen sollte. Denn wer regelmäßig eine kurze Mittagsruhe hält, hat ein deutlich geringeres Risiko von Herz - Kreislauf - Erkrankungen.

Unser Organismus ist funktionell nach einem biphasischen Aktivitäts- und Ruherhythmus angelegt, d.h. er benötigt nach Phasen der Anspannung eine adäquate Entspannung.

Verdauungsmüdigkeit in den Tagesablauf mit einbeziehen

Dabei spielt auch eine um die Mittagszeit einsetzenden Müdigkeitsphase durch die Notwendigkeit der körpereigenen Verdauung eine Rolle, die eine Durchblutung unseres Organismus rein biomechanisch sowieso vom Gehirn abzieht und zu den Verdauungsorganen hin forciert. Der Begriff " Suppenkoma" umschreibt dabei diesen Vorgang etwas drastisch, verdeutlicht aber auf der anderen Seite recht plastisch die Problematik körperinnerer Abläufe nach einer Nahrungsaufnahme und wie wir uns, zumindest partiell, etwas auf sie einstellen sollten.

Wenn davon nicht in Ihrem Arbeitsvertrag stehen sollte, um so besser. Denken Sie an die vielen Mediziner und Juristen, die eine solche Mittagspause praktizieren - und dies sogar auf dem Praxisschild vermerken.

Also, kein Grund für ein schlechtes Gewissen, eher einer dafür, sich anschließend wieder fit und leistungsfähig zu fühlen und entsprechend bei Ihren Kunden einen guten Eindruck zu hinterlassen sowie durch Engagement und Tatkraft in deren Sinne zu wirken.

Viel Erfolg!

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